Samstag, 19. November 2011

Jakob

Benjamin Moritz Gronau | 9:58 | Spielfilm


In präsizen Bildern geschilderter klassicher fiktionaler Kurzfilm, der einen zunehmenden Sog entwickelt.

In Alltagsszenen schildert "Jakob" die Beziehung zwischen Vater und Sohn die durch den unterschiedlichen Umgang der beiden mit einem großen Verlust auf die Probe gestellt wird.

Der leere Pool steht am Anfang des Films. Der Sohn Jakob will ihn auffüllen, doch sein Vater weißt ihn an es sei dafür zu Spät. Über kleine Gesten und großartige Bilder entwickelt Benjamin Moritz Gronau in seinem Kurzfilm die Beziehung zwischen Vater und Sohn. Ohne es dem Zuschauer auf die Augen zu drücken entwickelt er zwei Figuren die es in ihrem unterschiedlichen Umgang mit dem Verlust schwer haben, wieder zueinander zu finden.

Der Film entstand im Rahmen des Atelier Ludwigsburg Paris, einer Zusammenarbeit der Filmakademie und der Pariser Filmschule La femis. Dort wurden 2010 zum Thema "Zu Spät" neun Kurzfilme realisiert.

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